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IMMER AUF DEM LAUFENDEN - LESBENLITERATUR

Spannung - Liebe - Tragödie - Komödie

... und 'Privates' ... lernt Nicole Wagner kennen! 

 

 

NEU!

Endlich ist es soweit und ihr dürft lesen, was ich geschrieben habe! Ich enttäusche euch nicht, also enttäuscht ihr mich auch nicht! Gebt bitte eine gute Bewertung ab. Danke!

 

 NUR FÜR EUCH



LESEPROBE: 

 

Sara schlug die Augen auf. In einem gelblichen Dämmerlicht starrte sie hinauf zu einer dunkel holz­vertäfelten Decke.

"Oh Scheiße! Wo bin ich?", fluchte sie und hob den Kopf an.

"Oh no!", schrie sie vor Schmerzen auf. Hatte sie die ganze Nacht in diesem dämlichen Ledersessel gesessen? Den Kopf zurück, wie beim Friseur zum Haare waschen?

Im Raum roch es penetrant nach Bohnerwachs und abgestandenem Alkohol. Schnell stellte sie fest, dass sie sich selbst den Kneipengeruch durch ihren ausgestoßenen Atem in die Nase trieb.

"Scheiß Grappa!"

Vorsichtig versuchte sie sich zu erheben. Plumpste aber nach paar Zentimetern zurück in den braunen Monstersessel.

"Scheiße, mein Kopf! … Und verdursten tu ich auch!" Sie probierte, mit Speichel und Zunge ihre trockenen Lippen zu benetzen.

'Wie spät ist es?' Sie hatten heute Morgen einen wichtigen Geschäftstermin.

'Verdammt! Wo ist Anica abgeblieben?'

Erst jetzt nahm sie Geräusche in dem ihr unbe­kannten Raum wahr.

Ein grollendes Fauchen untermalt mit spitzen Pfeiftönen!

Ein kunstvolles Schnarchen aus einem ohnmächtigen, seelenlosen Körper.

"Verdammt, wo bin ich?!", flüsterte sie.

Es nutzte nichts! Sie musste sich schnellstens aus diesem Großvatersessel befreien und ihre Lage peilen.

Nach mehreren Versuchen stand sie auf wackli­gen Beinen und stützte sich krampfhaft an der Rückenlehne ab.

"Mein Gott, ist mir schlecht", stöhnte sie und sah sich vorsichtig um.

Mehrere Fenster, eine Terrassentür. Die Schlag­läden waren allesamt geschlossen. Die einzige Lichtquelle im Zimmer war eine eingeschaltete antike Stehlampe.

Auf einem riesigen Sofa, passend zu dem abscheulichen Sessel, entdeckte sie Anica.

Halb saß sie, halb lag sie.

Auch ihr hatte man eine Decke umgelegt, doch diese war auf den Parkettboden gerutscht. Nur einen Zipfel hatte sich Anica gekrallt und hielt ihn krampfhaft fest.

"Oh Schatz, wo sind wir gelandet?", fragte Sara leise. Erhielt aber keine Antwort, es sei denn, sie hörte aus Anicas Schnarchen eine heraus.

Die Frage nach der Uhrzeit fiel ihr siedend heiß ein. Sie schaute auf ihre Armbanduhr. Mühsam ver­suchte sie die Zeigerstellung zu entziffern.

"Oh mein Gott!", schrie sie auf. Augenblicklich wurde eine Tür geöffnet und weiteres Licht strömte in das Zimmer. Sara drehte sich um und sah eine junge Frau in den Raum treten.

"Sie aufgewacht? Ich öffnen Schlagläden, damit Sie bekommen Sonnenlicht!", sagte die Frau, eilte zur Fensterfront und öffnete das erste.

"Wer sind Sie?", fragte Sara und schaute zu Anica, die sich scheinbar immer noch im Tiefschlaf befand.

"Ich bin Cuta", antwortete die Fremde.

Cuta? Diesen Vornamen hatte Sara noch nie ge­hört.

"Cuta, wo bin ich?"

Cuta, die mittlerweile die Terrassentür geöffnet hatte, drehte sich zu Sara um und starrte sie erstaunt an.

"Sie im Wohnzimmer sich befinden ..." Jetzt erst schien sie Anica zu entdecken, denn sie schlug sich erschrocken die Hand vor den Mund. "Oh! … Noch eine Lady! Zwei Ladys …"

"Ich muss zur Arbeit!", quietschte Sara völlig aus dem Zusammenhang und stürzte zur Tür.

"Erst frühstücken im Esszimmer!", rief ihr Cuta hinterher.

....

  


Mein Buch 'Im Tunnel der Nacht erscheint bei Amazon als eBook und/oder Taschenbuch. 

 

Lasst euch hineinziehen in die Welt der Lena Sander … 


Leseprobe 'Im Tunnel der Nacht'

 

 

"Du weinst, Amalia? – und das sprach er mit einer Stimme …"

 

"Stopp! … Stopp!" Heiko Wäscher, der Regis­seur, winkte genervt ab und sprang von seinem Stuhl auf.

"Frau Sander, ich habe gesagt, dass Amalia weint ist Fakt, somit keine Frage. Betonen Sie den Satz korrekt! Bitte!" Er blieb mit verschränkten Armen stehen.

Lena war verzweifelt. Sie kannte ihren Text in- und auswendig. Das war nicht ihr Problem. Es ging um den Wortlaut. Warum sprach er und nicht sie?

"Du weinst, Amalia! – und das sprach … er …"

"Der Anfang war gut! Du weinst, Amalia! Kurz Luft holen und danach heben Sie langsam ab … schweben … die Nachtigall schlug wie damals … Ok?"

Lena nickte nur. Sie ging in ihre Ausgangsstel­lung, wiederholte den Text und versuchte, langsam abzuheben.

Sie war eine gute Schauspielerin, daran gab es keinen Zweifel. Doch sie hatte arge Probleme, was ihr Privatleben betraf. Sie fühlte sich in der Theater­welt gefangen. Es gab scheinbar kein Entrinnen. Sämtliche Kontakte und Freundschaften, die sie knüpfte, entsprangen dieser Welt.

Proben, Vorstellungen, ihr Leben war die Bühne.

"… Du weinst, Amalia! – Ha, ich will fliehen! – fliehen! - Nimmer sehen soll mein Aug' diesen Fremdling!"

"Gut! Das war sehr gut!" Heiko Wäscher applau­dierte und kam auf sie zu. "Jetzt haben Sie es auf den Punkt getroffen." Er legte ihr die Hand auf die Schul­ter. "Genau so stelle ich mir das vor. Wir machen nach der Pause weiter. Akt 4, 4. Szene."

"Steht auf dem Plan", bestätigte Lena leise. Sie entzog sich seiner Hand und verabschiedete sich mit einem Kopfnicken.

 

Die Theaterkantine befand sich im neuen Opern­haus. Es gab zwei Wege vom Schauspielhaus dort­hin. Der erste führte außen herum, der zweite durch einen Gang, der unter der Bühne begann.

Lena liebte den zweiten, inoffiziellen Weg.

Sie durchquerte eine Lagerhalle, die angefüllt war mit alten Requisiten und Bühnenaufbauten. Es folgte ein endlos wirkender Flur. Links und rechts waren abgeschlossene Türen. Lena hatte im Laufe der Zeit jede einzelne kontrolliert und bei keiner Tür Einlass gefunden. Sie fragte, was sich wohl in den Räumen befand. Woher ihre Neugierde kam, wusste sie nicht. Aber die Atmosphäre in dem alten Untergeschoss mit seiner geisterhaften, teilweise flackenden Notbe­leuchtung hatte etwas Spukhaftes an sich. Von dem Geruch, den sie aufnahm, ganz zu schweigen. Er erinnert sie an die Luft in den unterirdischen Tunnel- und Bunkeranlagen der Maginot-Linie. Sie war als Kind mit ihren Eltern dort gewesen, in der Nähe von Rohrbach-lès-Bitche, einer französischen Gemeinde in der Region Lothringen. Die Anlage galt als Hüter der Hochebene von Rohrbach. Das unterirdische System glich regelrecht einer kleinen Stadt. Bis zu 1800 Soldaten waren im 2. Weltkrieg dort unterge­bracht. Die Luft dort unten kam der in den Kellerräu­men des alten Schauspielhauses sehr nahe.

 

Staub, Schweiß und Feuchtigkeit.

 

'Du weinst, Amalie?'

Es war eine Frage! Keine Feststellung! Wenn sie die Amalie darstellen sollte, dann …

"Scheiße!" Voller Verzweiflung spuckte sie das Wort heraus. "Ich muss hier raus!" Sie meinte nicht den Keller.

 

 

 



 

NUR FÜR EUCH! – HEUTE MAL: NUR FÜR DICH! Entdecke dich in meinem neuen Buch! Lass dich darin verewigen!

Die Glücksfee Chiara Bogner hat die Gewinnerin  in München gezogen:

 

Carina Molero

 

Herzlichen Glückwunsch Carina, du wirst dich in meinem neuen Buch wiederfinden!

 

 

 


Trailer - Achtet auf die wahnsinnige  Musik!



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